Wanderer beginnen ihren Abstieg zumeist am Xyloskalo-Pfad und
beenden ihn in der Küstenstadt Agia Roumeli, am Lybischen Meer.
Zu Beginn der Tour blickt man von oben in die „ optisch nie endende
Schlucht“ auf steile Berghänge, die je nach Jahreszeit noch mit Schnee
bedeckt sind. Zu Füßen liegt dann ein Ehrfurcht gebietender Pfad (( auf
den Bildern lings - Rand braun )), der sich den Berg hinunter in die
Tiefen des steinigen Abgrunds schlängelt. Über Baumwurzeln und
undbefestigten Untergrund führen in Serpentinen hinunter in die
Schlucht der Samaria. Schon im Abstieg lääst sich erahnen das hier etwas
ist mit dem man sicher noch einige Stunden des TAGES zu tun haben
wird.
mit zunehmender Tiefe nimmt auch die Temperazur ( besonders im
Sommer ) zu und die Luftfeuchte ab.
Wenn man Knieprobleme hat, sollte man sich etwas Zeit nehmen und sich
gut festhalten, oder aber sich schon jetzt eingestehen das diser Tag besser
mit dem Rückweg getan ist. Dieser Teil des Weges erstreckt sich über fast
zwei Kilometer. Danach geht es weiter über den Fluss, der in der Regel im
Frühsommer zu einem Bach wird. Hier sollte man an der Grenze des
Hanges zum Tal ganz schnell die Möglichkeit ergreifen und das Wasser
des kristallklaren Wassers zur Erfrischung nutzen.Es ist auch ein guter
Ort, um sich auszuruhen und einen Snack zu genießen, denn ab da
beginnt die eigendliche Samaria - Schlucht.
Wer glaub bis dahin hat es mit Flip - Flop und Co. sehr gut geklappt, der
wird in wenigen Augenblicken erfahren das es ein Fehler war solche
Wanderschuhe an zu haben. Ab jetzt geht es über Stock, Stein, Fels,Holz
und Wurzelwerk durch eine Landschaft die sich für Zeitlebens in die
Hirnwindungen einbrennen wird. Nach einigen Killometern unter
gleisender Sonne, schier endlosen Stein & Fels Massen erreicht man dann
der eine humpelnd, mit Beine oder auch Handverbunden den Ort Samaria
(( auf den Bildern lings mit grauen Rand ))oder das was davon
übriggeblieben ist. Denn das dort außer Insekten und einigen Tieren
niemand mehr wohnt, ist für mich kein Wunder. Wer möchte schon ohne
oder fast ohne Wasser in einer Felsen-wüste mit rundum Felswänden teils
über 300m senkrecht und einer Sonne welche zu verstehen gibt „das
wohnen hier unmöglich ist „seinen Tagesablauf koordinieren.
Das Ende der Schlucht - weit gefehlt, ca. 50% sind dann geschafft, weiter
geht es - mit dem „ geheimen“ Gedanken wie weit noch oder „ nimmt das
denn kein Ende „ ((Bilder lings -grüner Rand)).
Nach vielen fast unendlich langen Kilometern wird dann die Schlucht
etwas breiter und der kleine Kiefernwald spendet ein wenig Schatten, um
dann gleich wieder zu Ende zu sein. Ja und ab da beginnt dann das
gewohnt Bild - senkrechte Felswände - stehende Hitze - Felsen - Steine -
und der Gedanke „ ist das zu schaffen „. Ich hab garnicht gewußt das 17
km solche eine unendlich lange Strecke sein kann.
Nach weiteren Killometern dann ein Hoffnungsschein - ein Bach - die
Felsen werden kleiner - und die schmalste Stelle ( ca. 3m ) breit kommt in
Sicht und vermittelt das Ende und endlich Schatten.
Wer aber das letzte Sück von Samaria zum Meer garnicht mehr schaffen
kann der sollte nicht auf ein Taxi oder Bus hoffen, da einzige was evtl.
möglich ist, ist das man unterwegs einen Esel oder Maultier trifft und
mitgenommen wird. Und dennoch möchte ich hier nicht den Eindruck
erwecken - Bleib weg. Nein es ist ein Abendteuer aber man sollte es einmal
gemacht haben. Aber bitte Schuhe, Essen und jede Menge gesunde
Flüssigkeit - du brauchst sie glaub es.
Ansonsten wird das Abendteuer zum
Überlebenskampf und unter Umständen
sogar zum Ende des schönen Erlebnisses -
Ach ja Lebensmittel oder ähnliches sind in
der Schlucht nicht zu erwerben,
aber trotzdem bleibe ich dabei
-
mit den richtigen Utensilien
sollte dieser
Tag auch für dich -
UNVERGESSEN WERDEN.
VIEL SPAß